50 Jahre Neuapostolische Kirche in Dorstadt

Ein Tag der offenen Tür unter dem Motto "Türen zu Gott" und der Festgottesdienst mit Apostel Edmund Stegmaier waren die Höhepunkte im Jubiläumsjahr der Gemeinde Dorstadt. Viele Gäste konnten zu den Feierlichkeiten begrüßt werden.

Die Gemeinde Dorstadt kann in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückschauen. Aus diesem Anlass fand am 14. April 2007 ein Tag der offenen Tür unter dem Motto "Türen zu Gott" statt. Diese Überschrift wurde abgeleitet vom Ortsnamen "Dorstadt" (=Türstadt).

Gegen 11 Uhr begrüßte der Gemeindevorsteher, Priester Hans-Jürgen Sahm, die anwesenden Glaubensgeschwister und Gäste. Nach dem Verlesen eines Beitrages aus der Gemeindechronik folgten Grußworte des Vertreters der Samtgemeinde, des Dorstädter Bürgermeisters sowie des evangelischen Pfarrers. Den Festvortrag "An das Leben glauben - im Glauben leben" hielt Apostel Edmund Stegmaier.

Die Glaubensgeschwister und Gäste hatten Gelegenheit, sich eine Fotoausstellung anzusehen und Informationen zu lesen über die Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen 50 Jahren. Viel Freude bereitete ein Rollenspiel sowie musikalische Beiträge von Chor und Instrumentalisten.

Zum Ausklang des Tages wurde eine kurze Andacht abgehalten mit dem Bibelwort: "Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen" (Offenbarung 3, 8), umrahmt vom Instrumentalkreis der Nachbargemeinde Schladen, mit der über viele Jahrzehnte enge Kontakte bestanden.

Einen Monat später, am 20. Mai, hielt Apostel Stegmaier den Jubiläumsgottesdienst in Dorstadt. Er diente mit dem Wort Psalm 89, 6: "Und die Himmel werden, Herr, deine Wunder preisen, und deine Treue in der Gemeinde der Heiligen." Der Apostel sprach vom Himmel mit Gott. Der Himmel ist dort zu finden, wo eine innige Verbindung zu Gott besteht. Die Wunder Gottes zeigen sich heute im schaffenden Wort und in der heilenden Gnade. Wenn wir jeden Menschen, egal wie er gestaltet ist, in der Liebe Gottes annehmen, dann entsteht Himmel und Gottes Gegenwart wird erlebt. Gott liebt alle Menschen. Nur das, was wir aussäen, können wir ernten; darum wollen wir reichlich Gutes säen, dann ist die Fülle des Segens unser Teil.

Der Vorsteher verlas eine Kurzchronik der Gemeinde, die seit 1957, damals noch in der alten Schule im Süddorf, ihren ersten Gottesdienst erlebte. Damals waren 46 Seelen anwesend.

Neben vielen ehemaligen Gemeindemitgliedern und der Nachbargemeinde Schladen waren Vertreter von Kirchenvorständen des Ortes, der Bürgermeister und weitere Gäste aus dem öffentlichen Leben anwesend. Besonders erfreute die Gemeinde, dass auch der ehemalige Bürgermeister, Hans Jost von Löbbecke, und seine Gattin gekommen waren. Er hatte der Kirche vormals das Bauland verkauft, auf dem 1977 ein Gotteshaus für die Gemeinde Dorstadt errichtet wurde.

Nach dem Gottesdienst war für das leibliche Wohl gesorgt, und so nutzten die rund 100 Teilnehmer gern noch das Angebot zum Beisammensein.

H.-J.S. / U.B.

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