Kindergottesdienst für Sonntagsschüler in Seesen

Apostel Edmund Stegmaier hielt für die Sonntagsschüler der Bezirke Wolfenbüttel und Göttingen in der Kirche Seesen einen Kindergottesdienst. In diesem Gottesdienst empfingen zwei Säuglinge die Heilige Geistestaufe.

Mit bunten Gartenblumen in den Händen betraten am Sonntag, dem 2. September 2007 die Kinder im Sonntagsschulalter aus den Bezirken Wolfenbüttel und Göttingen mit ihren Betreuern die Kirche in Seesen. Gemeinsam schmückten die Kinder den Altar mit Blumen und Accessoires rund um das zuvor bekannt gegebene Thema des Kindergottesdienstes "Das Gleichnis vom Fischnetz". Bis zum Beginn des Gottesdienstes wurden einige Lieder aus dem neuen Kinderliederbuch "Stimmt mit ein" gesungen und auch einige Bilder zum Gottesdienst-Thema gemalt, die dann im Kirchenvorraum ausgestellt wurden. Viele kleine aus Papier ausgeschnittene Fische mit den Namen der Sonntagsschüler wiesen im Foyer den Weg in den Kirchensaal.

Als Apostel Edmund Stegmaier zu Beginn des Gottesdienstes mit den Bezirksämtern der beiden Bezirke den Kirchensaal betrat, bewunderte er erst einmal das von den Kindern gestaltete "Kunstwerk" am Altar. Im Eingangslied "Wir haben Freude zu verschenken" wurden von allen die Freude, der Frieden und die Liebe besungen. Das Textwort, das der Apostel dem Kindergottesdienst zugrunde legte, lautete:

"Wiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist und Fische aller Art fängt. Wenn es aber voll ist, ziehen sie es heraus an das Ufer, setzen sich und lesen die guten in Gefäße zusammen, aber die schlechten werfen sie weg" (Matthäus 13,47.48).

Der Apostel gab seiner Freude Ausdruck über den schönen Altarschmuck und darüber, dass er jetzt so viele Kinder bei sich haben darf. Da am Vortag in Niedersachsen die neu eingeschulten Kinder ihren ersten Schultag gehabt hatten, begrüßte er die Schulanfänger besonders herzlich. Eingehend auf das Textwort erklärte der Apostel, dass sich im Himmelreich einmal nur gute Menschen befinden werden. Das im Textwort benannte "Meer" sei die Menschheit, die Fische darin die vielen Menschen der Erde. Jesus sammelt die guten Menschen in einem "Netz der Liebe". Es geht allen gut, so der Apostel, die sich in dieses Netz der Liebe einbinden lassen. Die Atmosphäre des Himmelreichs kann heute schon in einer friede- und freudevollen Umgebung mit den Eltern und den Geschwistern erlebt werden.
Der Apostel bat die Kinder, sich einmal mit den Banknachbarn an den Händen zu fassen. Das so entstandene "Netz" gibt Kraft und Hilfe, sagte er. In dieses "Netz der Liebe", zu dem wir alle gehören dürfen, sollen noch viele Menschen eingebunden werden. Wie beim Fahrradfahren benötigen wir manchmal eine helfende Hand, die wir aber auch anderen entgegenstrecken wollen. Damit dies noch besser gelingen kann, schenkt Jesus Christus im Heiligen Abendmahl besondere Kräfte.

Bezirksältester Klaus Götz (Bezirk Wolfenbüttel) berichtete in seinem Mitdienen von den Maikäfern, die er in seiner Kindheit in einem Netz fing. Ein Netz verletzt nicht, sagte er. So soll auch das Netz der Liebe nicht verletzen. Er rief die Kinder dazu auf, mit den Schulkameraden friedlich und liebevoll umzugehen und gleich morgen damit zu beginnen.

Vor dem Heiligen Abendmahl wurden zwei Säuglinge mit dem Heiligen Geist versiegelt. Der Apostel erklärte der versammelten Kinderschar kurz das besondere Sakrament der Heiligen Versiegelung.

Vor dem Schlussgebet forderte der Apostel die Erstklässler auf, nach vorn zum Altar zu kommen. Jeder erhielt eine kleine gebastelte Zuckertüte. Dabei wünschte er jedem den besonderen Segen Gottes und gutes Gelingen beim Lernen.

Es erfreute alle Kinder, dass sie nach dem Gottesdienst noch einen kleinen Imbiss mit Würstchen, belegten Brötchen, Obst und Kuchen erhielten. Danach ging es nach Hause.

akli

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