Ein Wochenende im Zeichen der Gemeinschaft

Die Gemeinde Wolfenbüttel erlebte ein abwechslungsreiches Wochenende. Am Samstag gab es eine Braunkohlwanderung um den Heidbergsee bei Braunschweig. Danach ging es in ein Restaurant wo nicht nur Braunkohl und Bregenwurst gegessen wurde. Am Sonntag bildete die Pfeifenorgel den musikalischen Schwerpunkt.

Das erste Februarwochenende stand in der Gemeinde Wolfenbüttel ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Am Samstag, dem 2. Februar 2008 traf man sich in Mascherode (bei Braunschweig) zu einer gemeinsamen Wanderung. Um 15.30 Uhr ging es los. Gewandert wurde durch ein Waldstück und dann um den schönen Heidbergsee. Anschließend wurde gemeinsam Braunkohl gegessen. Wer ihn nicht mochte, aß Schnitzel mit Pommes. Braunkohl ist für das Braunschweiger Land ein eher regionales typisches Gericht. Im 19. Jahrhundert nahm man den Langkohl für die Zubereitung. Die Langblätter wurden für die Viehzucht genommen und die Röschen für den menschlichen Verzehr. Da in den Städten die Viehzucht immer weniger wurde, wurde dann der Langkohl durch Grünkohl ersetzt. Der Name des Gerichts ist geblieben: Braunkohl. Braunkohl isst man mit Kartoffeln, Bregenwurst, Kassler und Speck. Nachdem alle Wanderer gestärkt waren, machte sich ein jeder wieder auf den Weg nach Hause.

Am Sonntag, dem 3. Februar diente der Vorsteher und Hirte der Gemeinde Wolfenbüttel, Günter Beier, mit dem Wort 1. Johannes 1, aus 7:

"Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er (Christus) im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander."

Mit diesem Wort hatte der Bezirksapostel im Neujahrsgottesdienst gedient (siehe auch Bericht 2008 - Jahr der Gemeinschaft). Den musikalischen Schwerpunkt bildete in diesem Gottesdienst die kombinierte Pfeifen-Computerorgel. Diakon Torsten Grunwald spielte im Gottesdienst aus "Acht kleine Präludien" von J.S. Bach "Präludium und Fuge C-Dur". Nach dem Gottesdienst konnten sich die Kinder von Werner Lützow die Orgel erklären lassen, Pfeifen anschauen und anfassen und einen Blick in die Orgel werfen. Parallel dazu konnte man sich bei einer Tasse Kaffe austauschen und die Gemeinschaft pflegen.

T.B.

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