Konfirmandenfreizeit: SMS und Anruf aus Indien

Zu ihrer diesjährigen Konfirmandenfreizeit trafen sich die Konfirmanden der Bezirke Göttingen und Wolfenbüttel mit ihren Betreuern in Ildehausen. Neben einer besonderen Einstimmig auf die bevorstehende Konfirmation und einem Ausblick "was in der Jugend läuft" stand das gemeinsame Kennenlernen im Mittelpunkt dieser besonderen Veranstaltung. Als Überraschung gab es eine Gruß-SMS von Apostel Edmund Stegmaier, der sich gerade in Indien aufhielt.

Einer Konfirmandenfreizeit gehen - auch wenn sie nur sechs Stunden dauert - eine Vielzahl von vorbereitenden Planungen und Arbeiten voraus. Rückblickend hat sich jedoch ein Ereignis besonders eingeprägt, welches so nicht geplant war: eine SMS und ein Anruf aus Indien.

Aber der Reihe nach. Seit einigen Jahren veranstalten die Bezirke Göttingen und Wolfenbüttel gemeinsam eine eintägige Konfirmandenfreizeit an wechselnden Orten. In diesem Jahr war Ildehausen an der Reihe. Neben einer besonderen Einstimmig auf die bevorstehende Konfirmation und einem Ausblick "was in der Jugend läuft" stand das gemeinsame Kennenlernen im Mittelpunkt dieser besonderen Veranstaltung am 16. Februar 2008.

Im Anschluss an eine Vorstellungsrunde wurden alle Teilnehmer vor die Aufgabe gestellt, die Namen aller Teilnehmer zu lernen. Hierzu sollte jeder einen persönlichen Gegenstand seinem Gegenüber geben. Diese Gegenstände wanderten dann kreuz und quer samt vermeintlichen Namen des Besitzers von einem zu anderen. Ob letztendlich jeder wusste, wie alle anderen Teilnehmer hießen, bleibt unbeantwortet, zumindest hat aber jeder Gegenstand seinen Besitzer wiedergefunden.

Dem Kennen- und Namenlernen schloss sich eine Gruppenarbeit an, deren Ergebnisse im Plenum von den Konfirmanden vorgestellt wurden. Nach so viel Neuem war es an der Zeit, dem Körper neue Energie zuzuführen: Spaghetti mit Sauce à la Bolognese.

Nach dieser Stärkung standen die Konfirmanden vor einer neuen Herausforderung: eine Chaos-Rallye. Bei strahlendem Sonnenschein waren aus der nahen und weiteren Umgebung unter anderem eine Fernsehzeitung von letzter Woche, eine Schraube, ein Pflasterstein und ein Kamm mit mindestens 40 Zacken zu besorgen. Mit mehr oder weniger Verspätung trafen alle Gruppen wieder wohlbehalten in der Kirche ein.

Der Kaffeepause folgte ein Ausblick auf die vielfältigen Aktivitäten der Jugend, auf die sich die Konfirmanden schon jetzt freuen können.

Ach ja, da war noch was mit einer SMS und einem Anruf auf Indien: Zu Beginn der Veranstaltung fragte Bezirksevangelist Andreas Dahlke die Konfirmanden, was er in seiner Hosentasche habe. Von außen konnte man bereits die Umrisse eines Handys erahnen. Auf die Idee, dass Apostel Edmund Stegmaier am frühen Morgen auf dieses Handy eine Gruß-SMS an die Teilnehmer der Konfirmandenfreizeit gesimst hatte, kam jedoch niemand. Der Apostel, der sich gerade in Indien aufhielt, erhielt nach dem Versenden der SMS stets die Meldung, die Nachricht könne nicht zugestellt werden. Diese technische Fehlmeldung veranlasste ihn dazu, Bezirksevangelist Andreas Dahlke anzurufen. In diesem Telefonat kurz vor der Mittagspause bat er alle Teilnehmer der Konfirmandenfreizeit, besonders für ihn und Geschwister in Indien im Gebet einzutreten: Für Sonntag sei in Indien ein landesweiter Generalstreik angekündigt, der es einem Großteil der Geschwister unmöglich machen würde, am Gottesdienst teilnehmen.

Epilog:
Sonntag, 17. Febraur 2008: Apostel Edmund Stegmaier meldet sich am frühen Morgen bei Bezirksevangelist Andreas Dahlke und teilt ihm mit, dass für den Teil des Landes, in dem er heute dient, der Generalstreik abgesagt worden ist. Für ihn sei es wie ein Wunder.

T.L. Fotos: H.K.

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