Gemeinde Seesen feierte 90-jähriges Bestehen

Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Beisammensein feierte die Gemeinde Seesen ihr 90-jähriges Bestehen. Am Sonntagvormittag diente Apostel Edmund Stegmaier der Gemeinde, die sich anschließend zum gemeinsamen Mittagessen und Nachmittagsprogramm im Hotel "Wilhelmsbad" traf.

Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Beisammensein feierte die Gemeinde Seesen am 9. August 2009 ihr 90-jähriges Bestehen.

Die Gemeinde wurde im Jahr 1919 gegründet. Die Gottesdienste fanden zunächst in einer Wohnung, später in Gaststätten und Schulgebäuden statt. Bereits 1928 ließ Apostel Otto Steinweg für die Gemeinde ein eigenes Kirchengebäude errichten. Ein zweites größeres Kirchengebäude erhielt die Gemeinde im Jahr 1966. Heute zählt die Gemeinde ca. 170 Seelen.

Am Sonntagvormittag diente Apostel Edmund Stegmaier mit dem Wort Lukas 21,1-3.

"Er blickte aber auf und sah, wie die Reichen ihre Opfer in den Gotteskasten einlegten. Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein. Und er sprach: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr als sie alle eingelegt."

Der Apostel stellte heraus, dass das Opfer der Witwe Gott angenehm war, weil sie aus Liebe zum Herrn mehr tat, als man von ihr erwarten konnte. Die Liebe zum Herrn solle auch immer unsere Motivation sein, dem Herrn zu dienen.

In dem Festgottesdienst wurde ein Kind versiegelt und ein Diakon in den Ruhestand versetzt. Orchester, Chor und Kinderchor umrahmten den Gottesdienst mit Musikbeiträgen.


Der Apostel mit aktiven Amtsträgern und Amtsträgern im Ruhestand

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Geschwister noch zum Mittagessen im "Hotel Wilhelmsbad", ein für die Geschichte der Gemeinde bedeutungsvoller Ort. Hier hatten nicht nur in den Gründungsjahren der Gemeinde Gottesdienste stattgefunden. Auch hatte Stammapostel Bischoff 1946 im großen Saal des Hotels einen Gottesdienst für ca. 900 Geschwister gehalten.

Am Nachmittag wurde ein buntes Programm geboten: Sprechkanon, "Dingsda", Sketche und Flaschenmusik unterhielten die ca. 180 Teilnehmer. Die Beiträge wurden mit vielen Lachern und Applaus bedacht. Mit Kaffee und Kuchenbuffet fand der Festtag seinen Abschluss.

Es war ein besonderer Tag für die Gemeinde und für alle, die sich ihr verbunden fühlen. Herzliche Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Freude standen im Vordergrund. Allen, die mitgeholfen haben, dass dieser Festtag zu einem besonderen Erlebnis wurde, sei ganz herzlich Dank gesagt.

P.B.

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